1970 – 1999

grundsätzliche Änderungen

Rudi Schreiber stand dem Verein bis zum Jahre 1972 vor. Während dieser langen, verdienstvollen Amtszeit wuchs der CVJM zu einer festen Größe im Unterensinger Gemeindeleben. Zu seinem Nachfolger wurde Wilhelm Holder gewählt. Von 1978 bis 1980 stand dann Kurt Krämer dem CJVM vor, danach wieder Wilhelm Holder.

1977 waren erstmals die Mädchenkreise und Mädchenjungscharen bei Mitglieder- bzw. Mitarbeitersitzungen vertreten. In den achtziger Jahren setzte ein Aufschwung in der Jugendarbeit ein. Viele Jugendliche aus christlich geprägten Elternhäusern, die zuvor schon Teilnehmer in Jugendgruppen waren, kamen in ein Alter, in dem sie selbst Jugendgruppen als Mitarbeiter übernahmen.

1982 veranstaltete der CVJM Unterensingen erstmals eine Jugendwoche. Seither finden jährlich Jugendtage statt. Sie haben sich zu einem Forum entwickelt, in dem Ansichten, Fragen, Probleme und Antworten vorwiegend jugendlicher Menschen zu Themen unserer Zeit zur Sprache kommen.

Wilhelm Holder schied 1987 aus dem Amt. Ihm folgte Günter Maier als Vorsitzender. Die jahrelangen Überlegungen und Diskussionen über die Neuorganisation der christlichen Jugendarbeit fanden 1988 ihren Abschluß in der Verabschiedung einer völlig neuen Satzung. Der Gedanke eines von der Kirchengemeinde unabhängigen Vereins sowie der geänderte Vereinsname „Christlicher Verein junger Menschen Unterensingen e.V.“ setzte sich endgültig durch. Der Satzung zugrundegelegt ist die Pariser Basis von 1855 und die deutsche Zusatzerklärung von 1977. Hiernach ist der CVJM eine weltweite Glaubensgemeinschaft von Menschen „aller Rassen, Konfessionen und sozialer Schichten“.

Im März 1995 gab es erneut Wahlen; Vorsitzender wurde Jörg Dettinger, Stellvertreter Jörg Körber und Heike Bauer. Die Eichenkreuzsportgruppe wurde 1996 Württembergischer Meister im Eichenkreuz-Fußball. Der Verein hat zum 1.1.1997 119 Mitglieder, davon sind 60 als Mitarbeiter im Verein tätig. An der Hauptversammlung 1997 wurden an der Satzung noch einige Änderungen eingearbeitet. So wurde unter anderem die Beschlussfähigkeitsklausel gestrichen. Ebenfalls wurde der Vorstand neu zusammengesetzt. Vorsitzender wurde Jörg Körber, Stellvertreter Heike Bauer und Bernhard Hametner. 1999 gab es dann einen weiteren Wechsel im Vorstand, Bernhard Hametner schied aus dem Amt des Stellvertreters aus und wurde durch den ehemaligen Vorstand Jörg Dettinger ersetzt.

Im Posaunenchor gab es einen Wechsel in der Leitung des Chors. Karl Allgaier wurde nach langer Zeit durch André Stoll in der Leitung abgelöst. Zum ersten Mal in der Geschichte des Posaunenchors wurde die musikalische Leitung an einen Externen übergeben.