1946 – 1969

Der Neubeginn

1946 übernahm Rudi Schreiber die männliche Jugendarbeit. Im gleichen Jahr fand das erste Pfingstlager auf dem Denkendorfer CVJM-Waldplatz statt. Unterensingen wuchs zu einem kleinen Dienstzentrum. Vom neu entstandenen Jungmännerbibelkreis wurden Mitarbeiter nach Zizishausen, Wendlingen, Unterboihingen und Neuhausen a.d.F. ausgeschickt, um dort Jugendarbeit aufzubauen.

Der Posaunenchor nahm wieder seinen Dienst auf. Nach dem Krieg besuchte man 1946 den Landesposaunentag in Ulm. Ein LKW, ein Viehwagen mit Anhänger, diente als Transportmittel. Ulm sei, so überliefert Robert Wörner, als eine Predigt ohne Worte erschienen: Weite Teile der Stadt in Trümmern, nur das fast unbeschädigte Münster ragte wie ein Finger in den Himmel.

Die Eichenkreuzsportarbeit begann 1948 wieder auf Anregung von Fritz Stephan jun. auf dem Platz auf der Tuchbleiche. Im Mittelpunkt standen Leichtathletik, Handball und auch Korbball.

Die Jungscharen und der Jungmännerkreis trafen sich in der Sakristei der Michaelskirche. 1954 erwarb die evangelische Kirchengemeinde das Gasthaus „Traube“ als neues Gemeindehaus. Im Untergeschoß befanden sich bis zum Gemeindehausneubau 1990 die Jugendräume.

1962 wurde eine neue Vereinssatzung verabschiedet. Zugleich wurde die Eintragung im Vereinsregister aktualisiert und an das frühere Vereinsleben angeknüpft. Dies geriet aber bald wieder in Vergessenheit, denn Bezeichnungen wie „Ev. Jungmännerwerk Unterensingen“ tauchten schon nach kurzer Zeit parallel zum Vereinsnamen erneut auf.