07.08.2010 Adventure Night im Gemeindehaus
Nein, das Wetter kann uns keinen Strich durch die Rechnung machen. Es kann uns höchstens davon überzeugen, unser Indoor-Abenteuer auszupacken. Und so kam es auch an diesem Augustwochenende. Die Tage davor hatte es geregnet und auch am Freitag selbst fielen große Tropfen, so dass an das Zelten im Outback nicht zu denken war. Macht nichts! Denn im Gemeindehaus war viel geboten. Die Schlafräume waren schnell aufgeteilt. Die Jungs schlugen die Zelte im linken und die Mädels im rechten Raum auf. Ok, die Zelte blieben eingepackt, aber immerhin vermittelten Schlafsack und Isomatte Camping-Gefühle. Dazu kamen noch Maiskolben und Würste vom Grill und wäre dann noch ein Rasen im Gemeindehaus gelegen… vielleicht hätten manche gar nicht bemerkt, dass wir nicht draußen im Outback waren. Nach dem Essen gingen alle einen Stock höher zum großen Hausspiel. Vier Süßwarenhersteller (bestehend aus den Teilnehmern) versuchten die Jury (das waren die Leiter) von ihren Firmen und neusten Kreationen zu überzeugen. Bewertet wurden der Name der Firma, die Logos, die Werbespots, das Wissen über eine Süßwarenfirma von Hans Riegel aus Bonn (wer weiß um welche Firma es geht?) und natürlich das Endprodukt. Die Zutaten für dieses Produkt mussten in verschiedenen Spielen verdient werden. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Süße Kreationen bei denen Drachen schwach werden. Oder „Senilet“ mit dem Ziel Kinder glücklich zu machen und die Welt zu retten. Gummibärchen die erst im Mund kleben und Aliens magisch anziehen. Vielleicht sollte Hans Riegel jun. mal in Unterensingen vorbeischauen und sich neue Ideen holen. Am Schluss blieb von den neuen Produkten wenig übrig – zu groß war die Versuchung in diese leckeren Gebilde hineinzubeißen. Gegen später haben wir noch viel gesungen und als der Regen dann doch noch nachließ, haben wir die Fackeln angezündet und haben noch eine Runde um den Ort gedreht. Die Nacht war noch lange nicht vorbei, denn schlafen konnte nach diesem Abend noch niemand. Erst um drei Uhr morgens wurde es dann ruhig und im sanften grau, der Dämmerung nahe, fanden auch die Leiter etwas Ruhe. Gut erholt von der langen Nacht waren dann alle topfit um halb neun beim Frühstück – so war zumindest der Plan. Die Realität sah anders aus: Müde Gesichter schlichen sich in unseren Frühstücksraum und die meisten genossen still ihr Nutellabrot. Nach dem Aufräumen haben wir noch verschiedene Spiele im Freien gemacht und um zehn ging die Adventure-Indoor-Night zu Ende. Der Schlaf kam zu kurz, dafür hat es allen viel Spaß gemacht.

